Traditionell Chinesiche Medizin

(TCM)

Li Shi Zhen – Begründer der TCM

Li Shi Zhen (1518-1593, Ming-Dynastie) war ein Meister der traditionellen chinesischen Medizin.  Li war ein echter Forscher, stammte aus einer Ärztefamilie und ergänzte sein theoretisches Wissen durch Reisen in ganz China mit praktischen Feldstudien an abgelegenen Orten. Er befragte die Einheimischen nach lokalen Arzneipflanzen und widmete sein ganzes Leben dem berühmt gewordenen Lebenswerk Ben Cao Gang Mu, ein Buch, dass die größte Arzneimittelsammlung der chinesischen Medizin enthält.

Seit über 3000 Jahren bedient sich die TCM einer ganzheitlichen Behandlungsmethode zur Gesunderhaltung und Gesundung des Menschen.

Die 5 Elemente Ernährung

Die Ernährung ist aus Sicht der Chinesischen Lehre das beste Mittel, um genügend Lebensenergie zu gewinnen. Viele gesundheitliche Schäden sind eine direkte Folge von falschen Ernährungsgewohnheiten. Die 5-Elemente-Ernährung wirkt erstaunlich schnell und effektiv bei ernährungsbedingten Beschwerden und unterstützt bei der Behandlung von Krankheiten.

Das Schöne an der TCM Ernährung nach den 5 Elementen ist, dass sie so einfach funktioniert!

„Ohne das Wissen um die richtige Ernährung ist es kaum möglich, sich einer guten Gesundheit zu erfreuen.“
Sun Simiao um 600 n.Chr.

Sie ist eine ganzheitliche und zeitgemäße Ernährungsform nach jahrtausendealten, klassischen chinesischen Gesundheitsprinzipien, umgesetzt für die Gegebenheiten unserer westlichen Welt. Sie führen uns zurück zur Urkraft der Natur in unseren heimischen Lebensmitteln.

Die Ernährungslehre nach TCM hat die innere Ausgeglichenheit zum Ziel. Sie zeigt, welche Eigenschaften verschiedene Lebensmittel haben und wie sie auf unseren Organismus auf körperlichen und geistigen Ebenen wirken.

So kann das, was wir essen und trinken z.B. unsere Konzentration stärken und uns einen klaren Geist verschaffen oder uns müde machen.

Exogene Einflüsse spielen dabei auch eine Rolle. So ist es im Sommer bei großer Hitze empfehlenswert, eher thermisch kühlende (wie z.B. Gurken, Paradeiser, Beerenfrüchte) und geschmacklich eher bittere (wie z.B. Chicorée, Radicchio, frische mediterrane Kräuter) Lebensmittel zu essen.

Im Winter dagegen verlangt unser Organismus nach wärmenden Speisen (wie z.B. lang gekochte Suppen, Kürbisgemüse, Hülsenfrüchte, Gewürze wie Zimt und Ingwer). Südfrüchte z.B. kühlen den Körper von innen, sind somit bei äußerer Hitze gut verträglich. Im Winter aber kontraproduktiv, da der Körper die Kälte innen und außen ausgleichen muss. Dies verbraucht viel Qi (Energie), die dann fehlt, wenn das Immunsystem auf Hochtouren läuft, um z.B. Schnupfenviren abzuwehren.

Im Allgemeinen nimmt man Nahrung zu sich, um das Körper-Qi (Körperenergie, Lebenskraft) zu erhalten und Gesundheit und Vitalität zu fördern.

Deshalb sind in der TCM Nahrungsmittel gleich Heilmittel und verhelfen Körper und Geist zu Ausgeglichenheit und Balance. Dabei bedienen wir uns der natürlichen Thermik der Lebensmittel oder passen diese der eigenen Konstitution an, um ein Gleichgewicht zwischen Yin und Yang zu erhalten.

Viele unserer traditionellen westlichen Ernährungsweisen
entsprechen chinesischen Prinzipien.

Chinesisches Gedicht, Herkunft unbekannt:
Ist er Koch oder Arzt?
Ist dies eine Apotheke oder ein Restaurant?
Fisch, Fleisch, Gemüse, Frühlingszwiebel und Lauch:
Köstliche Gerichte verbannen Tabletten und Pillen
Nahrhafte Speisen sind das Mittel gegen alle Leiden.

Unter den therapeutischen Methoden der TCM spielt die chinesische Ernährungslehre als vorbeugende Maßnahme gegen Krankheiten die wichtigste Rolle.
Im Mittelpunkt steht die Gesundheit des Menschen, d.h. Yin und Yang sind in Balance, was in der traditionellen chinesischen Medizin als zentrales Anliegen gesehen wird.

YIN & YANG

Yin und Yang sind zwei Polaritäten (Gegensätze), die aber gleichzeitig eine sich ergänzende Einheit bilden, sie enthalten jeweils den Keim des anderen in sich, sind voneinander abhängig, verbrauchen sich gegenseitig und wandeln sich in das jeweils andere um (Yin wird zu Yang und umgekehrt).

Somit beeinflussen sich Yin und Yang gegenseitig und jede Form von Inbalance stellt eine Krankheitsursache dar.

Aus Yin und Yang entstehen die Fünf Elemente, die die Welt in ihrem Erscheinungsbild hervorbringen, gestalten, aufrechterhalten und wieder auflösen. Die Fünf Wandlungsphasen treten in allen Erscheinungen des Kosmos zutage (die gesamte belebte und unbelebte Natur ist aus diesen fünf Wirkkräften gebildet), und sie vermögen die inneren Wechselbeziehungen zu erklären.

YIN YANG in Balance

Nutzen Sie die Wirkung von Lebensmitteln, um Ihr gesamtes System zu optimieren und stärken!

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